FAQ

Häufig gestellte Fragen und meine darauf Antworten, findest du hier!


Für welche Altersklassen bietet ihr Seminare an?

Wir bieten aktuell 4 verschiedene Seminartypen an, mit jeweils unterschiedlichem Fokus.

a) Young Stars – Für Singles

Für alle Menschen die Single oder Poly sind, bis 35 Jahren. Dauer: 4 Stunden

b) Ein Tag mit Tantra

Für alle Menschen +/- 45J. Dauer: 6 Stunden

c) Eine Berührung mit Tantra

Für alle Menschen, frei von Beschränkungen. Dauer: 2 Stunden

D) Abendgruppe in Hamburg. Dauer jeweils 2.5 Stunden für 6 Termine.

Für alle Menschen bis +/- 45J.


Ich habe noch keine Erfahrungen in dem Bereich. Hab schon von Tantra gehört, aber noch nichts in die Richtung gemacht.

Herzlich Willkommen – Trau dich :), das kann super werden!

Die Seminare sind, sowohl für Menschen, die noch keine Erfahrungen haben und gänzlich neu sind, als auch für Menschen interessant und geeignet, die schon über Erfahrung verfügen und sich darin zuhause oder wie ein Fisch im Wasser fühlen.

Ohne Erfahrung und Wissen im Bezug auf Tantra bist du auch hier genau richtig. Oft wissen wir mehr von Dingen und Themen, als wir uns bewusst sind. Das gilt auch für tantrische Haltung und die Seminare. Lass dich überraschen – Bring dich mit wie du bist und alles weitere wird sich stimmig fügen.


Brauch ich einen Partner oder Partnerin, um teilnehmen zu können?

Nein! Du findest in den Kursen Menschen, mit denen du dich zeitweise für Übungen, Austausch u.ä. zusammen finden kannst. Dabei unterstützt dich der Aufbau und die Struktur der Seminare hilfreich.


Kann ich als Single teilnehmen?

Ja, jederzeit und bei jedem Kurs.


Gibt es die Möglichkeit Private Sessions oder exklusive Workshops bei dir zu buchen? ( Als Paar oder als Gruppe von Freunden/Freundinnnen)

JA! Wir bieten auch exklusive und private Sessions an, um sich tantrisch begegnen zu können. Ob als Einstieg oder Vertiefung – Wir besprechen individuelle Wünsche und Anliegen. Als vertrautes Paar seid ihr genauso willkommen, wie frisch zusammen. Wenn ihr eine Gruppe seid, die interessiert & entdeckungsfreudig ist, aber gerne unter euch eine Erfahrung mit Tantra machen möchtet, dann geht auch das. Oder als Geburtstagsgeschenk… wir bieten private, exklusive Workshops bzw. Seminare & Sessions für dich und euch an.

Können wir als Paar am Kurs teilnehmen?

Ja, sehr gerne!

( Bei den Events für Singles geht das zb. auch, wenn ihr in einer bestimmten Art von Beziehung lebt, die Offenheit und Freiheiten für andere Kontakte ermöglicht oder ihr damit experimentieren wollt. Dann seid ihr auch in diesem Format herzlich Willkommen.)


Wieviel Sinnlichkeit oder Erotik erwartet mich?

Das hängt zum einen von deinen eigenen Wünschen und Grenzen ab, also was du dir vorstellen kannst und erleben willst und zum anderen gibt es gewisse Grenzen, die den Rahmen für ein Seminar geben und damit von vorne herein gesetzt sind.

Konkret bedeutet das: In den Seminaren sind wohltuende und in Konsens vereinbarte Berührungen, die zu Genuss und Hingabe, Loslassen und Vertrauen einladen, erwünscht. Mehr geht nicht. Damit ist die Grenze des machbaren in unseren Seminaren in Sachen sinnlich, lustvollem Austausch erreicht.

Wir schließen sexuelle Handlungen oder explizitere Berührungen in den Seminaren bewusst aus. Damit ein Raum entstehen kann, in dem sich alle sicher und wohlfühlen können und in dem wir gleichzeitig das Seminar stimmig leiten und gestalten können, ziehen wir an diesem Punkt eine Grenze.

Innerhalb dieser Grenzen gibt es möglichst viel Freiraum für dein Erleben. Wir legen Wert darauf, dass du dich so frei bewegen und verhalten kannst wie möglich und gleichzeitig ein sicherer und stimmiger Raum für alle entstehen kann.

Je nach Seminar, gibt es Unterschiede im Ablauf und Fokus. Informiere dich entsprechend anhand der Beschreibung fürs jeweilige Seminar oder frag uns ggf., indem du uns eine eMail schreibst, wenn du genauere Infos wünschst.


In den Seminaren lädst du wiederholt dazu ein, langsamer zu werden.

Warum lohnt es sich langsamer zu werden?

Langsamer klingt erstmal trivial oder nach Langeweile- aber… das wird es in den Kursen nicht. Alles andere als das. Versprochen!

Langsamer zu werden bedeutet, mehr Zeit als gewöhnlich für das eigene Erleben zu haben. Mehr Zeit ist eine wichtige Zutat, damit wir uns vollständiger erfahren können. In den Seminaren führt diese Haltung dich in neue Bewusstseinszustände und ermöglicht Neues zu lernen, sowie über deine Begrenzungen hinaus wachsen zu können.

Wenn wir angenehme Erfahrungen in uns speichern wollen, braucht unser Körper dafür unsere volle Aufmerksamkeit und mindestens 10 Sekunden an Zeit. (Im Vergleich, unangenehme Erfahrungen, speichern wir in Bruchteilen von Sekunden tief ab.) Das liegt an unterschiedlichen neuronalen Netzwerken und Verbindungswegen im Gehirn. Das gibt es so etwas wie eine blitzschnelle Abkürzung, die uns vor Gefahren schützen soll und eine längere, langsamere Route. Weil wir vor allem die hellen Erfahrungen einladen, bemühen wir uns bewusst das Tempo entsprechend anzupassen, damit unser Körper mitkommen kann. Um eine erfreuliche, helle oder positive Erfahrung so zu verarbeiten, dass wir sie als bleibende, tiefergehende Erinnerung in unserem Nervensystem speichern können, sollten wir uns mehr Zeit geben. Da ich in den Seminaren gezielt zu positiven Erfahrungen einlade, ist mehr Zeit vor, während und nach Übungen oder Sequenzen eine wichtige und notwendige Zutat, damit diese Erfahrungen in den Seminaren bei dir ankommen können.

Wenn du zum Beispiel ein Naturschauspiel beim Spazierengehen beobachtest, oder ein Kompliment geschenkt bekommst, dann hilft es inne zu halten, um die Wirkung zu empfangen. Dich von deinem Erleben während du wahrnimmst berühren zu lassen, und dich dabei in aller Ruhe spüren zu können, verändert alles. Als Mensch und Lebewesen verstehe ich uns als ein Instrument des Lebens – einen Klangkörper, in dem das Leben spielt und sich zeichnen kann. Mögen wir unser Potential realisieren, dem Leben beim Pulsieren, Vibrieren und Schwingen wahrnehmend beizuwohnen und aus dem Vollen zu schöpfen.

Damit die Erfahrung, die zu dir kommt, in dir anklingen oder räsonieren kann, braucht es eine Weile. Diese Zeit erlauben wir uns in den Seminaren. Indem wir uns gestatten innezuhalten und zu verlangsamen, intensiviert sich unser Erleben in den Seminaren. Wir verdichten auf diese Weise unsere Lebenszeit. Erfahrungen werden energiegeladener, dadurch erreichen sie uns tiefer und lassen sich stärker in unserem Zentralen Nervensystem anlegen. Dieselbe Aktion oder Handlung bekommt in einer präsenteren Haltung einen neuen Geschmack und führt uns in Welten, wo wir uns selbst anders erleben können, als bisher. All unser Erleben findet in uns satt. In unseren Zellen, entlang unserer Nervenstränge, Muskeln und im Gehirn. Der Grad der inneren Bereitschaft für Erfahrungen bestimmt maßgeblich, wie durchlässig wir körperlich sind und damit auch, welche Erfahrung wir wahrnehmen und machen.

Wenn wir Kindern beim Spielen zu schauen oder mitspielen, dann passiert ein Teil dieses Prozesses wie von selbst. Wir werden langsamer, warten, halten inne, geben Raum und Zeit. Indem wir dem Kind Zeit geben, um eine Erfahrung zu machen, beschenken wir uns auch selbst. Wenn wir uns als erwachsender Menschen erlauben, mehr Zeit für unser eigenes Erleben zu bekommen, beschenken wir uns mit kaum zu erahnenden Erfahrungen. In der bewussten Erlaubnis spielerisch sein zu dürfen, steckt eine Rückbesinnung auf den Zustand des Seins. Sich langsamer zu verhalten, schafft die Vorraussetzungen, wie wir als Erwachsener Mensch lernen und uns stimmig weiterentwickeln können.

Für mich ist Langsamkeit einer von 4 Schlüsseln, um mich und das Leben vollständiger zu erleben. Über die Zeit ist Langsamkeit vielmehr zu einer Kunst, einer Art Handwerk des Seins geworden. Die Qualität, bewusst zu entscheiden, langsamer zu sein und damit Präsenter zu werden, ist lernbar und lehre ich in den Seminaren.


Auf deiner Website beschreibst du, dass du zu tiefen und heilsamen wie auch leichten und freudigen Erfahrungen gleichermaßen einlädst – Was erwartet mich da?

Wie beim Kochen, machen die Zutaten, die Art der Zubereitung und deren Verhältnis das Essen aus. Eine gute Mischung für mich sind 75% Ernsthaftigkeit und 25% Humor. Beides zusammen führt am stimmigsten in die Tiefe der Erfahrung. Weil wir durch eine Prise Humor emotional beweglicher bleiben, können wir uns als handlungsfähiger erleben. Innere Erstarrung, die entstehen kann, wenn wir uns auf Unbekanntes einlassen, kann so viel leichter aufgelöst und in Freude und Genuss umgewandelt werden. Aus der innerlichen und äußerlichen Gehaltenheit aufzutauen, warm zu werden, mit dem was gerade ist, setzt Kraft frei! Wenn wir uns selbst nur so ernst nehmen, wie erforderlich ist, können wir den übrigen Teil unserer Energie dafür nutzen in einen Flow zu kommen. Wenn wir uns erlauben sanft in die Fülle unseres Erlebens zu schmelzen, berührt uns die Erfahrung in der Regel tiefer, als wenn wir an einem Ziel festhalten und uns ausschließlich aufs Erreichen von einem Ergebnis fokussieren. Erwarten kannst du, dass ich dich mit Humor und Ernsthaftigkeit einlade, auf eine Reise durch dein Wahrnehmungsvermögen zu gehen. Sinnbildlich lade ich dein Herz und deine Gedanken, deinen Körper und deinen Kopf ein, um am Erleben teilzuhaben. Daraus ergibt sich eine abwechselungsreiche Landschaft mit Höhen und Tiefen, Abenteuern und genussvollem Sonnenbaden neben Wasserfällen.


Ich fühl mich gestresst, nicht zu wissen was auf mich zu kommt und wie das wird.

Was ist Stress und wieso kann Stress vor und in den Seminaren vorkommen? („Ich dachte, es geht um loslassen, da sein, meditieren und genießen?)

Stress ist gesellschaftlich negativ besetzt. Wenn von Stress die Rede ist, wird mit Stress häufig die dauerhafte und wiederholte Anwesenheit von zu viel belastenden oder zu wenig hilfreichen Reizen gemeint. Obwohl Stressreaktionen, also Reaktionen auf Reize, ganz normal sind, lernen wir meistens wenig darüber, wie wir mit Stressoren umgehen können. Einen gesünderen Umgang mit Stress lernen wir, indem wir die Fähigkeiten zu Selbstregulation über Atmen, Stimme und Bewegung üben, sowie den Umgang mit unseren Gedanken, Gefühlen und Empfindungen weiterentwickeln. In den Seminaren üben wir spielerisch unsere Wahrnehmung zu lenken, uns freier auszudrücken und in verschiedenen Energiezuständen präsent, gelöst und relaxt zu bleiben.

Ich möchte eine differenziertere Sicht und Sprache über Stress einladen, die hilfreicher und unterstützender ist. Mein Verständnis von Stress entspricht eher der Spannung in einem Feld aus verschiedenen Kräften. Eine Art Balance, eines Gleichgewichts zwischen zu wenig und zu viel, zu früh oder zu spät. Die Die Mitte dieser Balance wird auch als Erfahrung von Flow beschrieben. Dafür braucht es beides, sich herausgefordert zu fühlen, sowie sich handlungsfähig zu fühlen und zu erleben.

Die „Goldene Mitte“ zu finden, erfordert ein Erforschen. Ein Pendeln um deine Mitte, um so dein Zentrum zu bestimmen, in dem du dich ruhiger und stabiler erlebst. Wir lernen, die Spannung so zu regulieren, dass sich schöne Erfahrungen fördern lassen. Das Regulieren lernen wir in den Seminaren über Atem, Kommunikation über Ängste und Bedürfnisse, sowie Grenzen, und viele weitere Schritte, die sich natürlich anfühlen.

Neue Situationen, Unbekannte Variablen, neue Menschen, andere Verhaltensweisen, Mimik sowie Körpersprache anderer Menschen und viele andere Reize fordern und aktiveren unser Nervensystem, permanent. Außer, wenn wir schlafen, nehmen wir ständig Reize auf. Wir gelangen über kurz oder lang, früher oder später an die Grenzen unserer Belastbarkeit. Im Kleinen, wie im Großen. Von einem Gefühl der Spannung und Angespanntheit bis hin zur Erschöpfung. Da wir alle unterschiedliche Erfahrungen mitbringen, haben wir auch jeweils andere Umgänge mit Reizen im Außen und unseren eigenen Ressourcen gelernt.

Zu den Bekannten Reaktionen zählen: Fight, Flight, Freeze und Faint.

Also zu kämpfen, zu flüchten, zu erstarren, oder in Ohnmacht zu fallen.

Diese Reaktionen, übersetze ich mir auch wie folgt:

Kämpfen = sich anspannen, mehr geben, überzeugen wollen, begeistern, durchbeißen oder sich auflehnen, verweigern.

Flüchten = Ich komm gar nicht erst, ich will hier weg. „Das geht so nicht“, Ciao!

Erstarren = Sich anpassen, aus dem Gefühl der Handlungsunfähigkeit. „Ich mach mit, auch wenn es mich nicht abholt“.

Faint = sich ohnmächtig verhalten. Aufgeben, sich hilflos ergeben, aus dem Gefühl absoluter Überforderung. „Ich kann eh nichts mehr tun“.

Einen stimmigen Umgang mit Reizen, eigenen Reaktionen und Ressourcen zu lernen, vermitteln wir in den Seminaren. Mit einigen dieser Reaktionen werden wir uns in Situationen konfrontiert sehen, die uns herausfordern. Wenn wir in unserer Komfortzone größere Kreise anfangen zu ziehen, erleben wir auch unsere Grenzen näher. Damit erleben wir uns intensiver und es wirkt mehr auf uns ein, weil wir uns in dem Spannungsfeld der Kräfte angefangen habe zu bewegen. Darin liegen Chancen für schöne Erfahrungen verborgen, genauso wie für unangenehme Reaktionen. Beides hat in den Kursen seinen Platz und Raum. Die „Goldene Mitte“ zwischen Unter- und Überforderung zu finden, gilt es in den Seminaren zu erforschen. Mit viel Freiraum für dein persönliches und individuelles Erleben unterstützt dich die Struktur, sowie die Seminarleitung bestmöglich dabei.

In den Seminaren lade ich dich ein, dich innerlich zurück zu lehnen und mit allen Gefühlen und Gedanken erst ein Mal da zu sein. Dir zu erlauben, dass du ankommen und dich sicherer fühlen kannst. Nichts muss in den Seminaren passieren. Liebevoll und achtsam mit dir zu sein, bejahe ich zu jederzeit und bei einem selbstfürsorglichen Umgang unterstütze ich dich so gut, wie es mir möglich ist. Langsam aber sicher, kann auf diese Weise vieles stimmiger werden.